Nordverschneidung - "Unterer Diagonalriß"

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Routen Details:
W. Philipp, R. Blach, 1955
V, A2 bei üblichen Begehungsstil, bei Ausnützung aller Freiklettermöglichkeiten 1 Stelle VI 4-. Die logische jedoch selten begangene Fortsetzung der Dachl-Diagonale (Weg Nr. 5) zum Wandfuß; selten begangen, zum Teil brüchig. Etwa 250 m, 3 Stunden. Zugang: Von der Haindlkarhütte am rot bezeichneten Weg zum Peternpfad bis unter jene Schlucht, die die Fortsetzung des Unteren Diagonalrisses bildet. Über eine Wandstuffe (III) mit 50 m in den Schluchtgrund und die wenig schwierige Schlucht aufwärts. Führe: E. in die Verschneidung am rechten oberen Ende der Schlucht. In der Verschneidung 20 m empor (IV 4-), dann etwas links empor zu Haken und nach rechts (V 4-, brüchig) in die Verschneidung zurück. Nun einige Meter brüchig empor auf ein Band (35 m vom Einstieg). Den leicht überhängenden Riß (V 4-, 1 H) aufwärts zu Stand (20 m). Nun über einen Kaminüberhang (VI 4-, A2) empor, oberhalb nach rechts und gerade empor in eine kaminartige Steilrinne. In ihr über einen kleinen Überhang und darauf zu Stand iQ gelber offener Nische. Nun mittels des nach links ziehenden Risses (V) mit 40 m auf eine kleine Grasterrasse. Weiter durch einen Stemmkamin zum Einstiegband der Rößnerführe (Nr. 6).
Quelle: Österreichische Alpenzeitung 1981, Folge 1439, Seite 95

Erste Gesamtbegehung (Unterer und Oberer Diagonalriß) durch K. Hoi und H. Stelzig am 24.8.1961

Quelle: Jahresbericht der Hochtouristischen Gruppe "Bergland" der ÖAV Sektion Wien 1961-64, Seite 66
Quelle: Alpinismus 1965, Heft 1, Seite 50

Datum erste Besteigung:
1955
Gipfel:
Dachl
Erste(r) Besteiger(in):
Blach R.
Philipp Walter