Biasin Giancarlo
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Biografie:
http://www.caivaldagno.it/notiziari/biasin.htm
Verona
an der Großen Zinne tödlich verunglückt
Bergrettungsmänner aus Peio und Verona wollen an der Großen Zinne eine Biwakschachtel in Gedenken an Biasin errichten.
Heute exiert: Bivacco Giancarlo Biasin alla Forcella del Pizzon d'Agner (Palagruppe)
1960 - Besteigungsversuch der Südverschneidung des Torre Venezia (2337m - Civettagruppe) mit Melucci;
Quelle: Archiv Proksch (Österr. Alpenklub)
1960 1.Beg.Vers.Torre Venezia-Südwand „Große Verschneidung”,VI-/A3,2337m,
(Civetta,Dolomiten)
1961 1.Winterbeg.Rosengartenspitze-Nordgipfel-Ostwand „Francesch-Romanin-Führe-Via
Olympia",VI/A3,2919m, (Rosengarten,Dolomiten)
1964 1.Beg.Sass Maor-Südostwand „Scalet-Biasin“,VI/A2,1000 HM,2812m, (Pala,Dolomiten)
1964 1.Beg.Sass Maor-Südostwand „Biasin-Bettega-Führe“,VI+/A2,1000 HM,2812m, (Pala)
Gerd Schauer
Giancarlo Biasin, geboren 1930 in Verona, war ein großer Bergsteiger, ein brillanter Jurist, Stadtrat und Akademiker der CAI. Er hat etwa 180 Besteigungen gemacht, davon etwa fünfzig in der sechsten Klasse. Er hat drei neue Routen in den Alpen und mehrere weitere in den Kleinen Dolomiten eröffnet. Er erreichte außerdem den Gipfel des Baba Tangi, 6500 m, an der Grenze zwischen Afghanistan und China. Er verlor am 3. August 1964 während des Abstiegs von Sass Maor sein Leben, nachdem er die schwierige Öffnung an der Ostwand mit Samuele Scalet, der später ihm gewidmet wurde, gemacht hatte. Die Via Ferrata der Cengia di Pertica (Kleine Dolomiten) und (1965) ein festes Biwak Forcella dello Spizzon am Monte Agner auf 2650 m wurden nach ihm benannt.
(entnommen aus dem Bulletin der CAI von Verona, Sonderausgabe Dezember 1964)
Geboren am:
1930
Gestorben am:
03.08.1964
Erste Route-Begehung